Die Landesinitiative „Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe“ für Sachsen
Konzept und Mitglieder
Angeregt durch das Sichtbarwerden enormer Energieeinsparungspotentialen in sächsischen Industrie- und Gewerbebetrieben und den damit verbundenen Möglichkeiten signifikanter Emissionsreduktionen, lud das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) im Frühjahr 2005 zu einer Ideenberatung ein. Aus dieser ging schließlich die Landesinitiative "Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe" hervor.
Der Teilnehmernehmerkreis dieses ersten Treffens, bestehend aus Interessenvertretern der sächsischen Energieberater, Ansprechpartnern des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit und dem SMUL, fachkundigen Mitarbeitern aus den drei sächsischen Industrie- und Handelskammern zu Leipzig, Chemnitz und Dresden sowie Mitarbeitern des damals zuständigen Energieeffizienzzentrums im sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie hat sich inzwischen um Vertreter der sächsischen Handwerkskammern und der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden erweitert.
Aktivitäten der Landesinitiative
Nach anfänglicher Problemdiskussion erfolgte bald darauf die Erörterung konkreter Lösungsansätze und deren Umsetzung. So wurde beispielsweise das bundesweit innovative Projekt "Sächsischer Gewerbeenergiepass" initiiert und laufend in seiner Umsetzung unterstützt. Auch die qualifizierte Begleitung und öffentliche Bekanntmachung des durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) angebotenen Förderprogramms "Energieeffizienz und Klimaschutz" (EuK/2007) spielt eine wichtige Rolle.
Mittlerweile hat sich die Landesinitiative als kompetente Institution etabliert, die sowohl innovative Ideen umsetzt als auch maßgebliche Impulse für politische Strategien auf dem Gebiet der Energieeffizienz entwickelt.

