Unterhaltungselektronik
Tipps zur effizienten Nutzung von Unterhaltungselektronik
- Tipp 1 - Neukauf
Beim Neukauf von Computern und Fernsehern sollte auch der Energieverbrauch berücksichtigt werden. Besonders bei Computern gibt es bei gleicher Funktion oft erhebliche Unterschiede im Stromverbrauch. Ein geringer Aufpreis für einen energiesparenden Prozessor kann sich durchaus über die niedrigere Stromrechnung bezahlt machen. Bei Computern, bei denen keine rechenintensiven 3D-Anwedungen zum Einsatz gelangen, ist beispielsweise keine Hochleistungsgrafikkarte notwendig.
Angenehmer Nebeneffekt energieeffizienter Komponenten ist eine geringere Abwärme im Betrieb und somit oftmals auch deutlich verminderte Lüftungsgeräusche.
- Tipp 2 - Notebooks
Notebooks sind meist auf besonders niedrigen Stromverbrauch optimiert, da sie unterwegs mit der begrenzten Energiemenge des mitgeführten Akkus auskommen müssen. Neben der Mobilität bieten diese Geräte demnach auch im stationären Einsatz Vorteile beim Stromverbrauch.
- Tipp 3 - Energiesparfunktion vs. Bildschirmschoner
Energiesparfunktionen des Computers werden oftmals nicht genutzt, obwohl sich dadurch Einsparmöglichkeiten ohne Komfortverlust realisieren lassen. Grafische "Bildschirmschoner" hingegen sind Energieverschwender. Effizienter ist es, den Bildschirm automatisch in den Stand-by-Modus zu schalten.
- Tipp 4 - Vorsicht Dauerbetrieb
Die Leistungsaufnahme von Modem oder Router kann 20 W und mehr betragen. Im Dauerbetrieb kommen so weit über 100 kWh im Jahr zusammen. Falls möglich, sollten diese Geräte bei Nichtgebrauch vom Netz getrennt werden.
- Tipp 5 - Steckdosenleiste
Viele Computer und Peripheriegeräte (z.B. Lautsprecher) benötigen auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand Strom. Abhilfe schafft hier eine schaltbare Steckdosenleiste. Bei Tintenstrahldruckern kann die Trennung vom Netz unter Umständen Probleme bereiten, da bei einigen Modellen die Tinte eintrocknen kann.
- Tipp 6 - Stecker raus?
Auch bei DVD- und Videorekordern, Set-top-Boxen, Receivern und vergleichbaren Geräten sollte der Stecker gezogen werden, um Stand-by-Verbrauche zu vermeiden.
Tipps zur Minimierung von Stand-by-Verlusten
- Tipp 1 - Energiemessgerät
Wenn entsprechende Informationen zur Stand-by-Leistungsaufnahme in den Handbüchern fehlen, kann dieser Wert auch über ein Energiemessgerät zwischen Gerät und Steckdose ermittelt werden.
- Tipp 2 - wieder Steckdosenleiste
Geräte mit signifikantem Stand-by-Verbrauch (>1W) sollten direkt ausgeschaltet werden. Fehlt ein entsprechender Netzschalter, kann eine schaltbare Steckdosenleiste diese Funktion übernehmen. Alternativ kann auch der Netzstecker gezogen werden. Wird bsp. ein Computer nicht mehr benötigt, kann er mittels einer Steckdosenleiste komplett vom Netz getrennt werden. Dies funktioniert auch für Modem, Lautsprecher, externe Laufwerke und weiteres Zubehör.
- Tipp 3 - Stromverbrauch
Einige Geräte verbrauchen auch in ausgeschaltetem Zustand Strom, wie beispielsweise Mikrowellen, Radios oder Waschmaschinen.
- Tipp 4 - Ladegeräte
Ladegeräte sollten vom Netz getrennt werden, wenn die Akkumulatoren voll geladen sind.
- Tipp 5 - Netzteile austauschen
Geräte, die sich nicht ausschalten lassen (z. B. Anrufbeantworter oder schnurlose Telefone) bieten manchmal Einsparmöglichkeiten durch den Austausch ineffizienter Netzteile (erkennbar an der Abwärme). Wird beim Neukauf solcher Geräte auf den Stromverbrauch geachtet, kann das Einsparpotential über einige Jahre hinweg moderate Unterschiede im Kaufpreis oft um ein Vielfaches übertreffen.

